Axbo Review

Hab mir jetzt also nach langem Ueberlegen einen neuen Wecker gekauft. Mein alter ist sicher schon 15 Jahre alt und hat die letzten 10 Jahre eigentlich nur als Uhr gedient, das Handy hat den Weckdienst uebernommen.

Nach laengerer Durchsicht von Berichten im Internet bin ich ueber den Schatten gesprungen und habe mir das 200 Euro Teil gegoennt. Laut AGB kann man das Teil ja innerhalb von 14 Tagen zurueckschicken (Fernabsatzgeset), falls es nicht zusagt. Lieferung war innerhalb von 3 Werktagen da in einem kleinen feinen Paeckchen. Flugs ausgepackt, studierte ich die Bedienungsanleitung, was ich sonst nie mache. Hier wollte ich aber alles richtig machen. Den Sensor ins Armband und mit dem Axbo verbunden, Zeit und Alarmzeit eingestellt, Weckton ausgewaehlt und es konnte schon losgehen. Auch eine Variation an Einschlafsounds gibt es, wenn man auf Meeresrauschen steht.

Ausprobiert habe ich das Geraet am Wochenende, ohne Gefahr des Verschlafens. Im Zuge der Vorbereitungen zur Nachtruhe inkludierte ich das bald zum Ritual werdende anlegen des Armbandes, mit dem das Geraet die eigenen Bewegungen misst. Die Idee ist ja, dass es einen weckt sobald man in einer leichten Schlafphase befindet und so nicht aus dem Tiefschlaf gerissen wird.

Ums kurz zu machen: ich bin begeistert. Das Teil hat mich jetzt seit einer Woche jeden Tag zuverlaessig aufgeweckt. Meine Weckzeit ist 8:30 und der Wecker hat mich sowohl kurz nach 8h als auch kurz vor 8:30 aufgeweckt.

Da der Wecker absichtlich keine Snoozefunktion hat wird man gezwungen, sofort aufzustehen, was einem das allmorgendliche “drueck ich nochmal auf Snooze oder quael ich mich raus”-Spiel verhindert. Wenn der Wecker laeutet, ist der ideale Zeitpunkt zum Aufstehen erreicht, keine Minute laenger macht mich fitter. Der psychologische Effekt ist mindestens genauso wichtig wie die richtige Weckzeit.

Einziger kleiner Nachteil ist, dass das Display nur durch Druecken auf den Sensor im Armband erleuchtet, das heisst der schnelle Blick auf die Uhrzeit im Dunkeln ist nicht drinnen. Dafuer muss man sich dann eine Uhr aufhaengen.

Mit 199e + 7e Versandkosten ist der Wecker natuerlich ziemlich saftig teuer, aber meiner Meinung zahlt es sich aus. Zeitersparnis in der frueh mangels Snoozeverzoegerungen, ein fitteres Starten in den Tag und das sanfte Einschlafen zum Meerresrauschen haben mich ueberzeugt. Ich behalte meinen Axbo und hoffe dass er genausolang seine Dienste verrichtet wie mein alter Wecker. Und in 15 Jahren gibt’s dann sicher noch was besseres.

Eine Antwort zu „Axbo Review“

  1. babs sagt:

    es gibt ja auch diese sleeptracker uhren… da überleg ich schon länger… aber kostet halt auch… hm.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s


Follow

Get every new post delivered to your Inbox.