Am Sonntag Business as Usual am Stand, man gewoehnt sich an die Steherei und die Zapferei. Ueberraschend der Gig von Flogging Molly, alle die zuvor im Gras herumgelungert sind haben getanzt, war eine super Atmosphaere (wenn auch sehr staubig), die Band war eine echte Ueberraschung, zumal ich mir nicht so viel aus Folklore mit Dudelsaecken mache, habe dann aber doch meine Mittagspause dafuer benutzt, mit den Leuten ein bisschen zu pogen. Auch der Sonntag ging schnell vorueber, die gute Musik half bei der schnellen Ueberbrueckung der Zeit.
Als es dann Zeit war, die Sachen zu packen (etwa 1 in der Frueh) sagte man uns noch, dass wir beim Stand warten sollen, da wuerden wir die Kohle und den Ausweis zurueckbekommen (Pfand, damit wir nicht mit dem Mitarbeiterband abhauen). Nun, diese Warterei dauerte dann im Endeffekt 3 Stunden lang, es war saukalt, der Strom wurde uns abgedreht (also kein Licht) und rundherum waren die Abbauarbeiten schon im vollen Gang. Halb erfroren bekamen wir dann schlussendlich doch noch alles und dann gings ans Zelt abbauen und nach Hause duesen. Danke nochmal an Hannes, dass er mich mit dem Auto mitgenommen haette, die Alternative mit dem ersten Zug um 5h in der Frueh hat mich nicht sehr angelacht.
Alles in allem ein sehr erlebnisreiches Wochenende (bereue es auf keinen Fall), wird aber trotzdem ein einmaliges Erlebnis bleiben. Die Art, wie man dort mit einem umgeht, die Arbeitsbedingungen und Zeiten (bei der Ausschreibung hat es geheissen 8h Arbeit am Tag und man kann sich seine Lieblingsband anschauen) und der Verdienst sprachen nicht dafuer.